Vine FX: Eine Geschichte von zwei Städten

Die Geschichte von Vine FX dreht sich ebenso sehr um den Ort wie um Technologie, Visionen und Ehrgeiz. Diese Geschichte eines führenden Visual Effects Studios, das an Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, Patrick Melrose und Crazyhead, um nur drei zu nennen, gearbeitet hat, beginnt genau wie viele andere.

"Ich habe bei Cinesite in London gearbeitet und wollte eine weitere Herausforderung", erklärt Michael Illingworth, Gründer von Vine FX, "also habe ich mich entschieden, eine eigene Visual Effects Firma zu eröffnen". Das war 2007 und, wie Michael sagt, "damals war Central London der einzige Ort, an dem eine Visual-Effects-Firma betrieben wurde. Ich konnte ein kleines Büro finden, und es gab nur mich, einen Schreibtisch und eine Couch."

Aber die Dinge blieben nicht lange so klein und statisch. "2010 haben wir uns in einem kleinen Büro in den Leavesden Studios niedergelassen", fährt Michael fort, "wo wir mit dem Harry-Potter-Team intern an den beiden Deathly Hallows Filmen gearbeitet haben. Danach besetzten wir Cutting Rooms in Central London, und 2012 arbeiteten wir an der Merlin TV Show und hatten ein Team von 15 Artists."

Aber es gibt ein Muster, welches ein wichtiger Teil der Geschichte von Vine FX ist, und das Unternehmen blieb nicht sehr lange in Central London und entschied sich stattdessen, wieder in die Leavesden Studios zurückzukehren. "Wir haben ein internes Team zusammengestellt, das nach der Post Visualisierung von Phantastische Tierwesen arbeitete", fährt Michael fort, "und danach bin ich wieder von Cutting Rooms aus tätig geworden, wo wir mit einem Team von etwa 12 Artists vor Ort an Crazyheads gearbeitet haben. Nachdem wir fertig waren, haben wir normalerweise alles wieder in eine Kiste gelegt und die ganze Ausrüstung in meiner Garage gelagert."

Hallo Cambridge

Bei so viel Umzügen ist es klar, dass Vine FX noch nicht sein Zuhause gefunden hat, und das aus gutem Grund. "Es war schon immer mein langfristiges Ziel, ein Unternehmen außerhalb von London zu gründen", sagt Michael. "Ich lebe seit über 20 Jahren in Cambridge und bin gerne hier. Ich genieße es, aus London herauszukommen und an einen etwas ruhigeren Ort zu gehen. Aber es fühlte sich nicht so an, als wäre es möglich, eine Firma für visuelle Effekte außerhalb von Central London zu leiten.... also fing ich klein an."

"Vor ein paar Jahren habe ich gesehen, wie die Produktionen mehr Arbeit nach Kanada geschickt haben. Damals wurden viele Systeme eingerichtet, um eine effiziente Arbeitsweise zu gewährleisten." Wenn es für Kanada funktionieren kann, dann gab es keinen Grund, warum es in Cambridge nicht genauso erfolgreich - wenn nicht sogar noch erfolgreicher - sein könnte. "Wir sind in der gleichen Zeitzone, können zu vernünftigen Zeiten mit dem Kunden sprechen und wenn wir Daten effektiv übertragen konnten, war das etwas, das definitiv abheben konnte."

Michael begann in Cambridge mit Autodesk Flame, welches er seit den letzten 20 Jahren benutzt hatte. Er ist ein großer Fan, weil Flame es ihm ermöglicht, ein Gefühl für das Filmmaterial zu bekommen und eine Reihe von möglichen Lösungen für die Aufnahme zu finden, die er sucht. "Der Speicher ist so schnell, dass ich 4K in Echtzeit bearbeiten kann. Ich will nicht warten müssen, bis die Dinge gerendert sind. Ich brauche nur etwas, das sofort einsatzbereit ist. Die Geschwindigkeit gibt dem Künstler die Möglichkeit zu experimentieren. Und es gibt eine großartige Gemeinschaft da draußen."

Zunächst fand Michael ein paar kleine Projekte und arbeitete selbst an den Aufnahmen. Langsam, aber stetig jedoch begannen die Menschen ihn zu bemerken. Bald musste er sich an die Nachfrage anpassen, indem er zunächst einen zusätzlichen Compositor und Produzenten hinzufügte und dann in den letzten zwei Jahren deutlich wuchs, mit dem Ziel, weiter zu expandieren.

Aber was ist es an Cambridge, das für Michael und die Menschen, die dort mit ihm arbeiten, so attraktiv ist? "Es ist viel ruhiger", beginnt Michael, "mit den Blättern und Bäumen im Hintergrund und nicht viel Verkehrslärm. Es ist ein ruhiger Ort zum Arbeiten." Und da das Team oft in London zu persönlichen Gesprächen mit Kunden ist, ist eine Erinnerung an das, was sie nicht verpassen, nie zu weit weg!

Unterstützung von nah und fern

Bei all diesen Umzügen, Vergrößerungen und Verkleinerungen hat Escape Technology Vine FX fachkundig unterstützt. Tatsächlich war dieser Supportvertrag einer der Ersten und damit einer der längsten von Escape Technology, beginnend mit der ersten Einrichtung damals. Wie das Unternehmen selbst ist die Technologie seit Michaels erster Desktop Computer basiertem Flame im Jahr 2007 weit fortgeschritten. "Wir beziehen unsere gesamte Hard- und Software von Escape Technology", sagt Michael. "Wir brauchten einen flexiblen Supportvertragspartner, der uns dabei hilft, die Systeme so einzurichten, dass sie für uns funktionieren."

"Wir konnten das, was wir brauchten, für die von uns durchgeführten Projekte budgetieren. Sie kamen 2012 und richteten alle unsere Systeme so ein, dass wir skalieren konnten. Egal ob wir nur zwei oder drei Maschinen kauften oder für bis zu dreißig oder vierzig Anwender. Es war schon immer ein Vertrag, der für mich funktioniert hat. Es bestand die Befürchtung, dass der Supportvertrag jetzt, da wir weit weg sind, nicht funktionieren könnte, aber das Escape Technology Team versicherte uns, dass sie uns immer noch helfen könnten, egal ob wir in Central London oder auf der A1 in Cambridge waren."

Flamme an mit HP Z8s

Vine FX hat erst kürzlich seinem Flame ein Upgrade verpasst, welches auf einem HP Z8 läuft. "Wir haben eine brandneue Box und 16 SSD-Festplatten, also ist sie unglaublich schnell. Wir haben auch unseren Speicher auf ein halbes Petabyte erweitert, ebenfalls von Escape betreut. Wir benutzen HP-Maschinen schon seit gut sechs oder sieben Jahren." Michael gibt sogar zu, dass sie noch einige Maschinen aus dem ursprünglichen Setup von 2012 betreiben.

"HP Z640er und 20er waren die Hauptgeräte, die wir für unsere Maya Artists gekauft haben. Wenn es etwas gibt, das ein wenig mehr Schwung erfordert, entscheiden wir uns für die Z8. Oftmals müssen wir die Geräte erweitern. Wir haben vielleicht eine bestimmte Aufgabe, die mehr RAM benötigt, oder eine schnellere Festplatte und es ist einfach, diese Dinge direkt an uns zu liefern. Bei Notfällen, oder wenn ich etwas kaputt gemacht habe, springt jemand von Escape in den Zug und kommt und hilft uns."

Vorstellung der Teradici

Aufgrund ihres Standortes beschäftigt das Unternehmen eine ganze Reihe von entfernten Künstlern, die von Escape Technology empfohlen wurden und haben Teradici PCoIP eingerichtet, dass diese, aus der Ferne arbeitenden Artists mit dem Cambridge-Büro verbindet, als ob sie im selben Raum sitzen würden, mit Zugang zu allen gleichen Werkzeugen und Ressourcen wie der Rest des Teams.

Die Teradici Host Card und Software Kombination ermöglicht es entfernten Anwendern, sich mit den leistungsstarken Z8 Workstations in Cambridge zu verbinden und Bilder als komprimierte und kodierte Pixel zu streamen, wodurch der Grad der Kodierung dynamisch an die verfügbare Bandbreite angepasst wird. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass Michaels Team in Cambridge das Potenzial hat, global zu expandieren, ohne jemals die Ruhe seiner inzwischen fest etablierten Heimat zu verlassen.

In diesem friedlichen Umfeld und dem Zustrom von Talenten ist es kein Wunder, dass Cambridge Gastgeber führender Marken wie Amazon, Microsoft und Apple ist, von denen viele zufällig auf der gleichen Straße sind. "Es gibt einige großartige Technologieunternehmen in Cambridge", sagt Michael abschließend, "und auch einige großartige Spieleentwickler. Wir sind nur zu gerne mit dabei, Bilder zu erstellen und visuelle Effekte zu kreieren."

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